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Sonntag, 20. November 2022

Dieses Jahr ist unser Adventskranz ein bisschen anders. Normalerweise habe ich es immer am Strohring gebunden. Bis zum 4. Advent war er meistens vertrocknet. Jetzt habe ich einen Gerüst aus Moos und Draht gebastelt und später die Äste in den Moos reingesteckt. Das Drahtgestell verleiht dem Moos eine zusätzliche Stabilität und hält es zusammen. Ein Maschendraht könnte man dafür sehr gut nutzen, hatte ich aber nicht zu Hause.

Es ist meine Alternative zum Steckschaum. Ich hoffe, dass der Kranz so länger frisch bleibt. Die Schale mit dem Moos habe ich auf einem anderen Kranz aus Weinreben platziert, den ich im Frühjahr gemacht habe, als die Weinreben zurückgeschnitten wurden.







Dienstag, 6. April 2021

Polnische Pisanki

Der Name Pisanka kommt vom Wort "pisać" = schreiben. Umgangssprachlich hat man die Ostereier nicht dekoriert, bemalt oder auf der Eierschale gezeichnet, sondern wurde das Muster auf dem Osterei geschrieben.

Es gibt auch kraszanki = einfarbige Ostereier (krasić = schmucken, färben, verschönern).

Pisanki haben ein einfarbiges Wachsmuster oder ein buntes (wird durch das wiederholte Einfärben in einer neuen Farbe und das Auftragen des Wachs erreicht). Dieses Muster wird mit flüssigem Bienenwachs auf das gereinigte Ei mit einem Federstempel oder einer Nadel aufgetragen, die in ein Bleistift oder ein Stöckchen eigesteckt ist. Es gibt auch kistka oder lejek (ein spezielles Werkzeug, ähnlich wie Tjanting-Stift). 
Danach wird das Ei eingefärbt, das Farbsud muss kalt sein, sonst schmilzt das Wachs. 
Zum Schluss wird das Wachs auf dem Ei erwärmt zum Schmelzen gebracht (Flamme einer Kerze, Föhn...) und mit einem weichen Tuch abgewischt. 












Sonntag, 28. März 2021

Ostereier färben

Seit ein paar Jahren färbe ich die Eier mit Naturfarben. Jedes Jahr werden die Farben leuchtender. Allerdings Rot ist mir noch nie gelungen. 

Im Internet findet man tolle Anleitungen, wie man die Eier mit Rote Beete färben kann. Bei mir wird die Farbe (in Kombination mit Sauerstoff) braun. 

Manchmal habe ich das Gefühl, dass bei vielen Farben die Bildbearbeitung geholfen hat. 

Grün wird bei mir nie so leuchtend wie auf den Fotos. Mit Matcha-Tee habe ich leichtes Olivengrün erhalten. Wenn ich die Eier sehr lange im Sud lasse, dem auch eine Löffel Essig hinzugefügt wurde, schält sich die Farbe später ab... Natron oder Backpulver haben bei mir nicht funktioniert. Essig macht die Farben heller. Spinat, Brennessel oder Petersilie haben bei mir auch ein sehr zartes Gelb-Grün ergeben, der nie so toll war, wie im Internet.

Was sehr gut funktioniert, ist Rotkohl mit ein bisschen Alaun (ich habe gehört, dass ein Eisennagel die gleiche Wirkung hat, die Farbe intensiv zu machen). Alaun bekommt man in der Apotheke, man kann es auch online bestellen. Man bekommt eine sehr schöne blaue Farbe. Diese reagiert mit Sauerstoff und dunkelt noch ein wenig nach. 

Natürlich sind auch Zwiebelschalen super, weil sie ebenso immer funktionieren. Wenn man zum Sud eine Prise Alaun gibt, bekommt man eine sehr schöne gelbe Farbe. Kurkuma färbt zarter, aber auch zuverlässig. 

Ich würde gerne wissen, wie man Rot, Violett (ohne die Farben zu mischen) und intensives Grün hinbekommt.












Samstag, 5. September 2020

Der Herbst kann kommen

Dieser Schal habe ich aus Wollresten und vier neuen Knäulen gestrickt, nachdem ich eine interessante Anleitung im Internet gefunden habe. Es war einfach zu stricken und ging schnell. 

Danach habe ich den Schal in der Waschmaschine mit einem Waschmittel für Wolle und Kaschmir, (Wollprogramm) gewaschen und geschleudert, 1200 Umdrehungen. Zum trocken habe ich ihn auf zwei Handtücher ausgebreitet. Durch das Schleudern war der Schal sehr schnell trocken. 










Montag, 4. November 2019

WICHTEL / SKRZAT

Ein Wichtel. Den Schnitt habe ich selber erstellt. Meine Arbeitschritte:
1. Stoffe für die Arme, Beine und Kopf zusammen vernähen, 2. Schnittmuster übertragen, 3. Grob ausschneiden und nähen, mit einer Zickzackschere die Nahtzugaben ca. 1 cm von der Nahtlinie ausschneiden, 4. Arme, Beine und Kopf mit Mütze wenden und stopfen, 5. Die Beine an den Körper stecken und bis zu der Armöffnung vernähen. 6. Wenden. 7. Arme annähen (Naht von "innen" vernähen), 8. Den Kopf und Rumpf stopfen und zudammen verbinden. 9. Augen und Mund sticken, 10. Bekleidung anfertigen (Der Pulli in der Größe 58 habe ich für meinen Sohn gestrickt :-).
Fertig.












 

Dienstag, 22. Oktober 2019

Windlichter aus Wachs

Diese wunderschöne Windlichter habe ich auf einem blog dekokitchen entdeckt und musste es ausprobieren. Für diese habe ich die Reste von einer weißen Kerze und ein bisschen Bienenwachs verwendet. Auf echte Windlichtkerzen habe ich hier verzichtet, da ich Angst hatte, dass die Wachshüllen bei der Wärme schmelzen können.





Dienstag, 3. September 2019

Nachhaltigkeit

Vor einigen Tagen bin ich auf DIY Beitrag zum Thema "Spültücher" gestoßen. Da ich die selbstgestricken Spüllappen gut fand, begann ich zu stricken. Diese werde ich hier zeigen, sobald alle fertig werden. 

Die Spültücher werden oft mit dem Thema >Nachhaltigkeit<, >Zero Waste<, >Plastikfreie Küche< in Verbindung gesetzt. Diese Themen werden zur Zeit auch in allen Medien behandelt... Und auch dazu genutzt, Geld zu verdienen. 
Durch einige Blogs habe ich mich durchgelesen und festfestellt, dass die >Nachhaltigkeit< und >Umwelt ohne Plastik< als Stichwörter ausgenutzt werden, weil diesbezüglich ökologische, "bio" Produkte angeboten werden, die man unbedingt haben (kaufen) muss, weil sie die Umwelt vor Abfall retten könnten. Sie werden schön ins Szene gesezt, fotografiert von Profis, um Neugier und Wunsch "das will ich haben" und "ein schlechtes Gewissen mit Plastik zu leben" zu wecken. Diese Produkte sind eigentlich oft viel zu teuer, weil bio. Und diese sind auch leicht für sehr wenig Geld, selbst herzustellen. Wie Wachstücher für Lebensmittel (s. unten).

In einem Beitrag habe ich gelesen, dass man die alten Plastiksachen, wenn man sie schon aus der Küche verbannt hat, spenden oder an die Armen weiter geben kann. Hauptsache, man hat die eigene Küche an plastikfreies Leben angepasst. Ob es das Plastik im Umlauf verringert? Wird es alleine reichen, wenn man alte Plastikbehälter an weitere Personen verschenkt? Werden diese Menschen dadurch veniger Plastiksachen verwenden oder neu kaufen? Das hat mich irritiert und bewegt: Meistens landen viele Kunststoffsachen doch am Ende im Plastiksack.
Diejenigen, die sich Bio-Qualität nicht leisten können, werden wahrscheinlich nicht auf plastikfreies Leben verzichten wollen oder konnen, weil sie die Wege und günstige Alternativen nicht kennen oder keine Möglichkeiten haben, z.B. Beim Bauer statt im Supermarkt einzukaufen. Oft spielt die Zeit eine wichtige Rolle, die man z.B. im Bio-Supermarkt mitbringen muss. Manche möchten ihr Denken nicht umstellen, weil es bequemer ist. 
Wenig Geld im Geldbeutel ist auch nicht immer mit "gezwungen zu Leben mit Plastik" verbunden. 
Es ist auch eine Kopfsache, umweltbewust zu leben, weniger zu konsumieren, keine unnötigen Kunststoffsachen zu kaufen.
Die Plastiksachen, die man schon hat, haben auch Geld gekostet und meines Erachtens, sollten verwendet werden, solange sie noch ihren Zweck erfüllen. Das Leben ohne Plastik sollte nicht bedeuten, dass man alle Gegenstände sofort ersetzt. 
Aber viel weniger oder keine neuen Sachen zu kaufen, verändert vermutlich die Umwelt.

Nachhaltig ist für mich bewusser zu konsumieren, und auch bei bio auf "Fair trade" zu achten, denn es ist nicht immer (auch bei bio Produkten) selbsverständlich. Ich selbst lebe nicht ganz "plastikfrei", aber versuche Kunststoff zu vermeiden, d. h. die plastikfreie Sachen ersetzen unsere alten, abgenutzten Kunststoffsachen im Haushalt. Aber nicht alles lässt sich ersetzen, wie z. B. eine elektrische Zahnbürste. 

Wir versuchen Lebensmittel zu kaufen, die nicht in Folie abgepackt sind (das ist wirklich nicht immer einfach, gesehen habe ich auch eine Bio-Gurke  in einer Folie verschweißt - Hygienevorschriften). Auch keine in Folie abgepackte Kinderzeitschriften mit dem Billig-Plastikspielzeug, Überraschungseier, keine Chips.

Wachstücher für Lebensmittel 
Hinweis: Nicht geeignet zur Aufbewahrung vom rohen Fleisch und Fisch. Nicht in der Sonne liegen lassen. Wärme lässt das Wach schmelzen.

Die Wachstücher sind eine Alternative für die Frischhaltefolie. Die Lebensmittel halten so verpackt länger. Die Wachstücher reinigt man mit kaltem (lauwarmem) Wasser (bei starken Verschmutzungen mit ein wenig Spülmittel). Sie halten ca. 2 Monate.

Es wird benötigt:
Bienenwachs (alte Bienenwachskerzen funktionieren auch gut), Baumwollstoff (Stoffreste), Zickzackschere, zwei Backpapierzuschnitte, Bügeleisen, Bügelunterlage (altes Handtuch, wenn man kein Bügelbrett benutzen möchte).

Anleitung: 
Den Baumwollstoff auf die gewünschte Größe mit einer Zickzackschere zuschneiden. Das Wachs schmelzen lassen. Den Stoff auf ein Backpapier legen, mit dem flüssigen Wachs zügig bestreichen (z. B. mit einem Esslöffel). Ein weiteres Backpapier drauflegen und mit dem Bügeleisen bügeln. Schnell das Papier abziehen, ebenso das Tuch und in der Luft abkühlen lassen, später kann man es auf eine flache Holzunterlage legen. Fertig.

Viel Freude beim Nachmachen!










Samstag, 24. August 2019

Eine Puppe

Es ist lange her, seitdem mein letzter Post veröffentlicht wurde. Leider kam ich nicht zum Schreiben und Fotografieren, obwohl einige Projekte, Bekleidungstücke entstanden sind.
Neulich habe ich eine weitere Puppe nach Waldorf-Methode hergestellt (Geschenk) und wollte unbedingt ein Errinerungsfoto von ihr haben. Das ist sie:





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